Movie

Platzspitz Baby

Platzspitz Baby spielt vor dem Hintergrund der Schliessung der offenen Drogenszene in Zürich. Für den Beginn des Films wurde am gleichen Ort, in der Mitte von Zürich, auf dem Platzspitz, diese extreme Welt wiederhergestellt: ein reenactment des „needle park“.
Gleichzeitig diente unser Filmset während ein paar Tagen als temporäres counter monument (Mahnmal) für einen Zustand in der Stadt, der 9 Jahre dauerte und viele Krankheiten und Todesfälle verursachte.

Atlas

Der Film spielt vor dem tragischen Hintergrund eines Bombenanschlags mit terroristischem Motiv in Marrakesh 2011, wo 3 junge Touristen aus dem Tessin ihr Leben verloren. Das Café und Teile der Medina wurden in Italien rekonstruiert und anschliessend mit special effects gesprengt.

Cronofobia

Rizzi’s vision of contemporary life is so icily dehumanized as to be borderline dystopian. Under the discordant buzzing of Zeno Gabaglio’s sinister electronic score, Faessler’s dispassionate camera records the slicing lines of Georg Bringolf’s sharp production design to create an angular world of gas station forecourts and minimalist office buildings, through which Michael moves frictionlessly, as though coated in Teflon.

In imagining today’s Switzerland as such an unfriendly, transactional place, where ratable metrics of customer service and corporate loyalty have replaced human interaction and professional courtesy, “Cronofobia” has a certain kinship with another recent Swiss debut, Cyril Schäublin’s “Those Who Are Fine.” Rizzi’s critique of affluent, alienated Swiss society, however, is leavened with the tiniest glimmer of hope. Variety, Dez 2018

The aesthetically smooth and melancholic images of the surrounding landscape become their allies. The protagonists’ shared solitude, struggling with inner demons that threaten to eat them up, begins to merge with the world around them. The settings in Cronofobia, somewhere between reality and imagination, are occasionally reminiscent of David Lynch or the cold realism of Aki Kaurismäki. Cineuropa, Okt. 2018

Fauves

Zwischen dem 18-jährigen Oskar und seinem Pflegevater Elvis herrscht Krieg. Der Sportpädagoge mit Ambitionen auf die ausgeschriebene Schulleitung dominiert sein Umfeld mit Disziplin und flotten Sprüchen. Der Junior dagegen, der in einer Uhrmacherlehre in La Chaux-de-Fonds versauert, träumt von einer Wild¬hüter-Ausbildung in Zimbabwe, wo seine Eltern lebten.
Die Ausgangslage von „Fauves“ verspricht Drastisches, und tatsächlich macht sich der jugendliche Held eines unbeabsichtigten Totschlags schuldig und ignoriert deshalb bald seine neue Freundin. Solche Brutalität liegt in der Natur der Geschichte (..)
Es lässt sich festhalten, dass „Fauves“ konsequent auf Symbolkraft und erzählerische Wucht setzt (..)
Eine markante Bildsprache und einen schmissigen Soundtrack bekommen wir obendrein, denn Robin Erard macht Kino, wie man es in der Schweiz zu selten sieht: leidenschaftlich, temporeich, im besten Sinne manipulativ. Tagesanzeiger 2018